just teasing …

teasing

Now it’s getting official, St. Marie is finally released and you can purchase a license at MyFonts.com. Stereotypes will offer a basic and a pro version starting at $ 29.00. St Marie comes in eight perfectly balanced weights, so you can choose the right one for every situation. There is the almost loved and free Thin weight, plus Extra Light, Light, Regular, Demi Bold, Bold, Extra Bold and Black. I hope, i can offer the webfonts within the next weeks. At this point there will be just the roman version and i am hardly working on the italics but they will not be released within this year.

Link: St Marie at MyFonts.com

St Marie released

Like 2 months ago, when i took a flight home back to trier my plane just got an delay by 3 hours and at that weekend there was a nice small concert in Trier by some nice guys, who formed into the loveliest punk band ever, the Love Academy. I think they gonne make it to the top ten next year, maybe. Not really but they sound nice. Back to type, the plane got a delay and i got pens and paper so i started to draw a nameplate for my parents house. My mom just asked me like 2 years ago and it’s a shame that i didn’t finished until now. I draw Timplan, our family name, really often at this day and in the end there was something like on that first picture. A very condensed, high contrast, Bodonilike but quiet modern and playfull lettering.

I really liked that type and started to draw more characters and digitize the first run. It’s still not complete, like 15 other typeface in my folders, but i wanted to show this and give some love to the Love Academy. Here it comes, with 80’s rainbow colors and fancy dotted lines. Awesome. :)

And again, just love

This is post is not related to type or some other design things, it’s just a quite very personal review of some months in Berlin, my hometown Trier, music and friends and everthing else that counts for me. So don’t get mad but the rest will be in german and there will be some more articles about this topic in the next time, but there will be type, too.

So, dieser Eintrag geht mal eher so in die Kategorie allgemeine verwirrende Hirnströme und was sie in meinem Kopf anrichten, der Artikel wird sich inhaltlich sicherlich ändern und auch mal drehen. Mir geht es hierbei auch einfach nur mal wieder darum Gedanken runter zu schreiben und das ganze in die Kategorie Poesiealbum oder Tagebuch zu legen. Es ist schön dass mir diese Gedanken oft kommen wenn ich mich wieder aufmache in Richtung Hauptstadt um montags morgens normal am Schreibtisch zu sitzen. Also das möchte ich im vor hinein nochmals klar machen Schnaps ist Schnaps und Arbeit ist Arbeit. Wer mich bis jetzt ein wenig besser kennen gelernt hat, weiß dass ich beides liebe und das dann nicht einfach nur mal angetestet, so lieb und so. Nein, wenn dann mit 130 % oder noch mehr.

Ich finde es sehr wichtig dass es dort ein klare Trennung gibt, obwohl ich auch der Meinung bin dass Leute die sich in diesen Extremen aufhalten, verrückter, meistens produktiver und genialer sind. Nur weil ein Person am Wochenende viel feiert und auch mal richtig gepflegt abstürtzt, kann es eine der besten Kollegen seien die man um sich hat. Sicherlich ist es nicht gerade von Vorteil wenn der fast fertige BWL-Student sich in Luxemburg bei einer Bank bewerben will und dann in einem sehr öffentlichen Facebook-Profil sich mit seinen El Arenal Bildern brüstet. Zum Glück arbeite ich in einer Branche in der man nicht täglich mit Anzug zur Arbeit kommen muss und somit ist es mir auch fast vollkommen egal, was Leute von Bildern und Kommentaren auf meiner Facebook-Seite halten. Dieses Wochenende ist wiedermal ein grandioses hinzukommen. An dieser Stelle ein herzlichen Dank an Janine, somit gab es am letzten Donnerstag von mir in der Flucht auch eher ein Performance und nicht wirklich ein rein musikalischer Abend mit Platten auflegen, aber darum ging es mir eigentlich gar nicht in diesem Artikel sondern eher um den Vergleich zweier Städte die unterschiedlicher nicht sein könnten und ein wenig Selbstbeweihräucherung.

Wer mich aus Trier kennt, weiß dass ich ein bunter Hund bin und nach 13 Jahren Auflegen in allen Trierer Clubs hat man ein Menge an Gesichtern gesehen. Seit 19 Jahren wohne ich irgendwo rund um Trier und hab eine sehr starke Beziehung zu einer der kleinsten Großstädte, mit einem sehr starken konservativem Kern (Domstadt) und einer Regierung die es seit Jahren nicht hinbekommt die Mosel in ihr Stadtbild einzubauen. Kultur wird sich auf der einen Seite sehr groß auf die Fahnen geschrieben aber wenn es um die Jugend und die kulturell interessierten Studierenden geht ist das Ende der Fahnenstange sehr schnell erreicht, wenn man überhaupt von einem Fahnenmast reden kann, vielleicht so ne kleine 2 Meter Deutschland-Fahne die man leider etwas zu oft in den letzen 4 Wochen gesehen hat. Die Fördergelder fließen immer wieder in die gleichen Kanäle und diese sind auch meistens eher an in Publikum gerichtet 45-50++. Für eine Stadt die knapp 100.000 Einwohner hat und 20.000 Studierende ist das ein riesiges Armutszeugnis.

Die schönsten Sachen die hier entstehen sind die mit viel Herzblut und Engagement, organisiert meisten von einer kleinen Gruppe an verrückten Idealisten die das gleiche Ziel vor Augen haben. Kulturelles Leben nach Trier bringen, was in anderen Städten völlig normal ist. Diese Menschen liebe ich sehr und habe einen großen Respekt vor ihnen, aber immer wieder entstehen hier Projekte die oft nur von kurzer Dauer sind oder einen sehr stolperigen Weg haben weil irgendwann der Punkt kommt an dem das Geld knapp ist, sich Anwohner wegen Lärmbelästigung konsequent beschweren, zu wenig Leute zu diesen Veranstaltungen kommen, man natürlich auch von Mitbewerben angeschwärzt wird oder die Zielgruppe dann doch zu klein ist. Irgendwas kann einem immer zum Scheitern bringen.

Es ist ein Phänomen, welches ich noch nicht ganz begreife. Wie kann es sein dass in einer Stadt wie Berlin an jeder Ecke etwas entsteht und auch die letzte Ruine zu irgendwas umfunktioniert wird und das ganze kann laufen. Sicherlich ist auch hier (siehe das Projekt Mediaspree) irgendwann der Punkt erreicht wo die Stadt sehr gute Locations dicht machen will, aber wo anders macht sofort was neues auf. In Berlin funktioniert das sofort, aber versuch das mal in Trier, das ist ein Ding der Unmöglichkeit und du brauchst sehr viel Glück oder einen schützenden Arm über dir, der einfach schon Kontakte und sehr gute Beziehungen und Geld, Geld, Geld hat.

Ich selber, habe 2007  versucht ein Projekt zu reanimieren welches es davor schon 2 mal an unserer FH gab, die Designfusion. Der originale Gedanke war gewesen, den neu gegründeten Fachbereich, damals bestehend aus Architektur, Innenarchitektur, Edelstein- und Schmuckdesign, Kommunikationsdesign und Modedesign nach aussen bekannter zu machen, was auch 2 mal den vorherigen Organisatoren gut gelungen ist. Mittlerweile gibt es den digitalen Ableger von Kommunikationsdesign, nämlich das Intermediale Design. Hier entstehen fast ausschliesslich Projekte im digitalen Kontext, viele Filme, Trailer, Fotos. Eine Studienrichtung die neben den konventionellen und analogen Techniken nicht unwichtiger seien darf und sehr weit in die Zukunft denkt.

Zurück aber zur Designfusion, im Nachhinein behaupte ist, dass es uns dieses Projekt gut gelungen ist, trotzdem war das ganze ein sehr krasse und harte Erfahrung. Aus einer Idee heraus, hab ich mir gedacht dass ganze noch ein drittes Mal zu machen und hab unter den Studierenden einen Aufruf gestartet, mehr schlecht als Recht aber nach und nach hat sich ein so tolles Team gefunden, welches Spaß hatte alle Probleme zu meistern. Ich, für mich persönlich hab daraus gelernt, dass ich nie eine Führungsposition übernehmen möchte aber es war sehr gut diese Erfahrung zu machen. Selbst bei der Organisation dieser Veranstaltung (ausgelegt auf 2 bis 3 Tage mit Ausstellungen, Workshops, Vorträgen und einer Modenschau auf die ich immer noch total stolz bin) hat man gemerkt dass man selbst schon im Mikrokosmos der FH auf einige sehr hohe Barrieren stösst. Leider. Uneinigkeiten, Quängeleien, Neid … alles was es so gibt, das hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich möchte jetzt nach ein paar Jahren nochmals diesem so starken Team danken und wünsche allen die dabei waren viel Glück für später. Melancholie für alle.

Dieses war ein eigener Versuch damals Kultur auf einer anderen Ebene mal wieder nach Trier zu bringen. Der Grund für diese Zeilen ist sehr nah, dieses Wochenende gab es mal wieder eine Modenschau in Trier von FH Absolventen und dann kommen schon mal die ein oder anderen Gedanken hoch.

Ich hoffe dass es auch in den nächsten Jahren in dieser Stadt immer wieder ein paar Verrückte schaffen, dem Trierer Rathaus und dem Kulturdezernat zu zeigen, wie viel genialen Output es in dieser Stadt gibt und nicht nur das Karl-Marx-Haus, die Porta Nigra oder die Antikenfestspiele. Über Sachen wie das Altstadtfestfest oder das Zurlaubener Uferfest möchte ich an dieser Stelle nicht reden, das sind einfach Massenveranstaltungen die im Grunde den Brauereien die Möglichkeit geben in kürzester Zeit ganz viel Bier in die Köpfe der Menschen zu pumpen, da ist halt das Geld. Aber nicht die Kultur.

Das ganze hat jetzt schon fast ein Charakter vom Wort zum Sonntag, den ich aber gar nicht mal so verkehrt finde. Gute Nacht.

Der letzte halbe Liter

Unter Stereotypes wurde schon so einige freie Fonts veröffentlicht. Jetzt wage ich einen sehr großen Schritt und möchte wieder einen Freefont (unter CreativeCommons-License) zur Verfügung stellen. St Marie Thin ist ein Ausblick auf die bald kommende Familie. Erstmal werde ich aber nicht nur den normalen Open-Type-Font online stellen, sondern hierzu auch adäquat den Webfont. Somit erhaltet ihr ein Paket mit dem es möglich ist off- und online die gleichen Sachen zu gestalten.

In dem Packet gibt es neben der gewohnten .otf-Datei jetzt auch einen Webfonts-Ordner, welcher 2 Versionen der St Marie Thin Web beinhaltet. Erstens eine normale Version und zusätzlich noch eine Version mit Small Caps. Beide Schnitte sind jeweils als .woff, .eot und .svg Dateien hinterlegt um eine möglichst große Anzahl von Browsern abzudecken.

Ein Beispiel der Webfonts kann man sich hier anschauen. Die gleichen Dateien mit dazu gehörigem CSS sind auch im Paket enthalten.

There were several freefonts releases under Stereotypes, now there is this one big step and i want to get the next freefont (under CreativeCommons-License) online. St Marie Thin is a preview for the upcoming release of a new typefamily, but this time i want to go further with that freefont-thing. There will be one normal Open-Type-Font and an optimzed Webfont, so you can design online and offline with a hiqh quality freefont from Stereotypes.

You will find in your download-folder the .otf-file and a new webfonts-folder. This folder contains one normal file (Upper- and lowercase) and a second file with a small-caps-version of St Marie Thin. Both fonts are generates as .woff, .eot and .svg, so you get the chance to see this webfont in most of the common web-browsers.

You can see an example of the webfont in action here. The same files in addition to the CSS are contained in your downloaded folder.

Download: St Marie Thin & Thin Web

St Marie Thin

Diese Woche steht bei mir wohl mal wirklich wieder alles unter dem Stern der Blogartikel, nach langem durchstöbern hat mich doch jetzt echt die Lust ergriffen ein paar Worte mehr zu schreiben und so ziehe ich mein kleines persönliches Resumé vom letzten Typostammtisch der unter dem Motto der Pecha Kucha Night stand. Als ich davon hörte, war mir sofort klar dass das die Chance war endlich mich noch mehr Leute vorzustellen. Ob mir das jetzt gelungen ist, sollen die Anwesenden selber beurteilen, ich hatte zu mindestens das Gefühl dass mein Vortrag amüsant und zum anderen aber auch reich mit Inhalt und interessanten Anekdoten gefüllt war.

Wie es sich gehört war mein kleiner Vortrag erst einen Tag davor fertig und das Thema, nennen wir es ein Art von Selbstvorstellung hatte ich auch erst in der Woche selber gefunden. Lange, gut 5 Wochen, konnte ich überlegen über was ich in den 6:40 Minuten referieren kann und am Ende kam nur das raus. Für die nächste Pecha Kucha Night suche ich mir ein anderes Thema, aber soviel steht fest, ich mach wieder mit und wenn ich extra dafür aus Trier anreisen muss. Der Abend war sehr interessant und reich gefüllt mit kleinen Anekdoten und ich habe mal wieder gesehen, wenn der Vortragende ein Bier mehr getrunken hat wird der Vortrag um einiges lustiger aber auch meistens persönlicher und informativer.

Die 20 Folien waren ziemlich genau in der Hälfte geteilt. Die ersten zehn drehten sich um Musik und Schrift, die Liebe zum Einen und die Projektionen aufs nächste Laster und die letzten Zehn um Buchstaben in Reinform. Grundsätzlich wollte ich meine Leidenschaft zur Musik und hier im Speziellen des Dj’s mit dem Schriftgestalter vergleichen, dieser Vergleich ist zwar an jeder Stelle 100% übertragbar aber Parallelen gibt es doch ein ganze Menge. In der Folie (Bilder: Time Magazine) oben sieht man ganz links den Musiker, in der Mitte das übertragende Medium, der DJ und ganz rechts der Verbraucher, sei es jetzt der Musik-interessierte oder alltägliche Empfänger. Diesen 3 Positionen kann man auch fast gleich setzten mit dem Schriftgestalter, dem Designer (der hoffentlich weiß, was er macht und mit den Schriften richtig umgeht) sowie den Konsumenten von Schrift, in der heutigen Zeit natürlich in jeglicher Form, aber auch hier gibt es den interessierten, der vielleicht schon mal von der Akzidenz- Grotesk gehört aber auch die breite Massen an den die sich berieseln lassen und Comic Sans immer noch für gut befinden. Ist es unverschämt, diese Person gleich zu setzten mit Leuten die im 3-Monats Rhythmus sich die Bravo-Charts kaufen, nach Mallorca fahren und derzeit lauthals durch die Straßen ziehen (neuestes Gimmick sind ja wohl Scharz-Rot-Goldene Stoffkondome für die Außenspiegel). Anm.d.Autors, zum Glück hat keiner von denen den Artikel auch nur ansatzweise bis hier hin gelesen.

Früher war alles besser, größer und auch schwerer. Nicht jeder konnte Drucken und auch nicht jeder konnte sich Dj nennen. Entweder hast du für dich selber irgendwann den Entschluss getroffen dich mehr mit dem Thema auseinander zu setzten und auch Geld dafür auszugeben, weil Blei und Vinyl gab es einfach nicht an jeder Straßenecke, oder eben nicht. Einfach mal ein wenig kaufen und schauen gab es nicht, vielleicht war die zweite Alternative immerhin noch Lettraset und Tapes aus dem Radio aufnehmen (Auf meinem ersten Tape stand Ewrising kaunts, da ich der englischen Sprache mal so was von nicht mächtig war und den Titel des Depeche Mode Albums davor auch noch nicht gedruckt gesehen habe. Ein hoch auf Elf99)

Man soll natürlich nicht immer nur meckern und die heutigen Möglichkeiten als Chance sehen, trotzdem verfluche ich immer noch alle hochnäsigen Laptop-Dj’s, die nur noch den Sync-Button zum Angleichen der Geschwindigkeiten kennen und dann in der Ecke stehen um mit den Girls zu flirten (grundsätzlich ist gegen Flirten aber nichts einzuwenden). Meine Chance war natürlich auf der anderen Seite die Bekanntschaft mit Fontlab, im ersten Zuge auch dem Internet und auf einmal brauch man nicht mehr den Händler seines Vertrauens sondern nur noch diese eine große Suchmaschine. Gesammelt wird jetzt noch umso mehr, da Festplatten keine Grenzen mehr kennen, nur den Überblick verliert man umso schneller bei der heutigen Flut an täglich neuen Sachen.

Ich betrachte das ganze immer noch sehr zwiespältig und beobachte so langsam auch wieder einen Trend in eine andere Richtung. Es ist nicht nur so, dass Digital die Zukunft ist, sicherlich das große Standbein in Zukunft aber die Spezialisierung und Verfeinerung einer bestimmten Technik und in einem Wissensgebiet bringt einen immer wieder zurück zum analogen. Kein E-Paper, oder ein iPad wird je an das haptische Gefühl einer Visitenkarte aus der Druckerey ran kommen oder an limitierte Siebdrucke für Konzerte, aber das ist halt jetzt die Nische und ich freue mich dass es diese weiter gibt und es in Zukunft sich immer wieder Idealisten die diese Sachen fortführen.

Meine Einflüsse in der Musik lassen sich auch sehr gut Vergleichen mit den Ideen die ich in der Schriftgestaltung habe. Man fängt immer an einem bestimmten Punkt an sich für etwas zu interessieren, das war in der Musik der Rap, gefolgt von der Frage wo kommt die Musik eigentlich her also ging es rüber zu Funk und Soul als nächstes Standbein und versuche die Wurzeln und das Samplen von Grandwizard Theodore auf Parties zu verstehen. Dann kam das große Desinteresse, ausgelöst durch den zu starken Medienhype und der gesellschaftlichen Akzeptanz von 50Cent und Black Eyed Peas. Rap war kein Schimpfwort in diesem Sinne und ich erinnere mich gerne an das erste Freestyle-Tape von 50Cent oder die erste Black Eyed Peas Platten in der Pre-Fergie Zeit, die waren fett (ugs.: phatt). Kommt Zeit, kommt Hype, kommt Geld.

Wenn man keinen Spaß mehr an etwas hat, gibt es nur eine Möglichkeit. Der gesunde Schritt zurück ohne den Druck für jedermann die Jukebox zu sein und sich freuen wenn eine Party mit 150 man genauso rockt wie mit 900 man oder mehr. Mein Schritt (zurück war in dem Fall nach vorne) war der richtige. Die Musik die Leute zum tanzen bringt kann man in kein Genre packen. Es wird heiß, es wird dreckig und die Leute haben Spaß. So ähnlich sehe ich mich in der Schriftgestaltung, ich möchte mich ausprobieren, spielen, Kind seien, Sachen miteinander kombinieren aber genauso auch mich mit klassischen Sachen auseinander setzten und bestehendes verstehen. Facetten sind wichtig und wenn man von der Bedeutung des Wort stereotypisch augeht, könnte der Begriff nicht schlechter gewählt worden sein um so meine eigene kleine Foundry zu nennen aber darum ging es mir nicht. Es geht immer nur um das eine, die Liebe und die Leidenschaft zur Musik und zu den Buchstaben.

Wenn ich im Nachhinein, die 3-reihigen Bilder im oberen Abschnitt resümiere, fehlt mir nur noch eine der sechs Tätigkeiten hinter die ich noch keinen Hacken machen konnte. Der Musiker. Vielleicht ist es endlich mal an der Zeit MC Lieb feat. MC Nett auf die Welt los zu lassen, alle Schwiegermütter haben uns lieb weil wir haben sie lieb.

Und an dieser Stelle verabschiede ich mich jetzt mit einem kleinen Werbeblock. Das Datum auf den Flyer ist zwar falsch aber die Emotionen nicht. Freitagabend werden Berni und Ich wieder im nettesten und einzig wahrem Club in Trier unsere allseits berüchtigte Party feiern. Totally wasted … but Yeah. Und ich freue mich jetzt schon wieder darauf wenn mir Bier und Jägermeister gereicht werden, ich um 4 nichts mehr sehe und mit der Wand tanze. Nicht zu vergessen das Flirten. Gefühle zeigen ist so was von 2010.

Pecha Kucha. Ich und die Hauptstadt. Gefühle.

Ich habe mich mit dem Thema Webfonts bis jetzt eigentlich nie richtig beschäftigt. Es gibt zwar mittlerweile ein riesen Angebot (nachzulesen unter webfonts.info) an kommerziellen und nicht kommerziellen Fonts, trotzdem wollte ich den Schritt noch nicht wagen mich auf eines dieser vielen Angebote zu stürzen. Also gibt es hierzu nur eine Lösung, selber machen! So leicht ist das aber auch wieder nicht und ich habe den Service von Fontsquirrel genutzt, der mir meine schon gehinteten Dateien in die entsprechenden Formate .woff, .eot und .svg konvertiert hat.

Dabei werden einen für den einfachen Gebrauch viele Möglichkeiten gegeben. Hochladen kann mann CFF- sowie TTF-flavoured Fonts. Bei den Option wird auch eine ganze Menge angeboten aber ich bin mir nicht sicher, in wie weit die ganzen Optionen gut sind. Da es bei mir nur um die Konvertierung ging, wurde das automatische Hinting ausgeschaltet, ebenso wie das Vereinfachen der Outlines.

Schön finde ich die Option der verschiedenen Subsettings, vom Standard Wester-Zeichensatz kann man sich auch ganz individuellen Fonts ausgeben lassen (auf Sprachen basiert, aber genau so auch nur Großbuchstaben, oder Ziffern oder die Interpunktion). Bei den CSS-Formaten bin ich noch nicht ganz hinter gestiegen, ich denke mal hierbei handelt es sich um die Schrifteinbettung in die CSS-Dateien selber um mehr Sicherheit für den Besitzer der Seite zu haben.

Es versteht sich von allein, dass man nur Schriften hochlädt und dann umwandelt bei denen man das auch darf. Zum Glück brauchte ich erstmal niemanden fragen oder vielleicht noch mein Gewissen.

St Ryde ist kurz vor seinem Release und dazu wird es dann auch eine Web-Version geben, welche man sich hier im Blog schon mal anschauen kann.

Súrft
stèrëõtÿpîsçh
mit
Rýde.

WebFonts

Fotocredits: www.patrickstrattner.com

Berlin und Blogs, das verträgt sich nicht so gut (jedenfalls bei mir) und somit habe ich hier meine Einträge auch nicht so stark gepflegt. Kommt Trier, kommt Zeit. Aber nun zum richtigen Anlass. Ich bin seit ca. 4 Monaten bei FSI FontShop International und sehe (meine Mitarbeiter auch) mit Schreckem dem Ende entgegen. Es ist ab dem 1. August noch ein Praktikumsplatz zu vergeben und durch meine hervorragende Arbeitsmoral, das freche Mundwerk und die unbestreitbare Kompetenz wurde ich herzlichst gebeten Kommilitonen zu fragen ob sie nicht Lust hätten meine Platz in Ehre weiter zu führen. Im unteren Teil stehen die genauen Rahmenbedingung, Infos und Aufgabengebiete in welche man eintaucht aber dazu später mehr.

Von meiner Seite kann ich bis dato sagen, dass sich dieses Praktikum für jeden Schriftbegeisterten mehr als lohnt. Von Kaffee kochen (für sich selber), einer wirklichen 40-Stunden Woche (Überstunden gibt es hier keine, habe sie jedenfalls bis jetzt noch nicht erlebt) bis zum wöchentlichen Praktikantengespräch (Besprechung von eigenen Ideen und Projekten) arbeitet ich derzeit in einem der besten Teams, welches ich mir vorstellen kann. Andreas, Christoph, Jens und Ivo sind für jede Frage zu haben und helfen einem gerne bei Problemen. Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und stellen einen immer wieder vor neuen Fragen und Probleme, diese zu lösen macht in dieser Umgebung richtig Spaß.

Ich glaube schmackhafter kann ich ein Praktikumsplatz bald nicht mehr machen, neben der üblichen Bezahlung für Praktikas (Praxissemester) während eines Studiums, ist der Benefit welchen ich hier raus ziehen kann um ein vielfaches höher.


FSI FontShop International, u. a. Herausgeber von FontFont, fStop und FontBook, bietet einen Praktikumsplatz an für Studentinnen/Studenten oder Absolventinnen/Absolventen mit schriftgestalterischem/typografischem Hintergrund oder zumindest ausgeprägtes Interesse für diesen Bereich.

Wesentliche Schwerpunkte der Tätigkeit während eines Praktikums bei der FontShop International GmbH:

Testen von Fonts unter Windows und Mac OS,
 z. B. Ausdrucke anfertigen und auswerten, Funktion von OpenType Layout Features prüfen …
technische und visuelle Überprüfung von Fonts und Fontquelldateien
teilweise Outlinekorrekturen für Font-Updates
Einblick in die professionelle Fontproduktion von FSI …
Hinting von PostScript-Outlines
Testdokumente weiterentwickeln
Kerning- und Sprachraumrecherche
Fontübersichten/Schriftmuster erstellen
gelegentliche Zuarbeiten beiEinreichungen für Wettbewerbe, Animationen/Illustrationen …

Praktikumsdauer:
sechs Monate mit 40-Stundenwoche

Vergütung:
1. Monat 300 €
2. Monat 350 €
3. bis 6. Monat 400 € pro Monat

Start ab 1. August 2010 oder auch später. Der Praktikumsort ist Berlin.

Interessenten melden sich bitte bei:
Andreas Frohloff
Head of Type Department
FSI FontShop International GmbH
Bergmannstr. 102
10961 Berlin
Phone: +49 (30) 693 70 22
Fax: +49 (30) 692 84 43
andreas@fontfont.de

Praktikum bei FSI

Marie wird endlich erwachsen.

Harmony ist ein Zeichentool von Ricardo Carbello (Mr. Doob) basierend auf Processing, welches danach wohl zu einem Javascript-Plugin für HTML5 umgewandelt wurde. Lettering und digitales Zeichnen machen hiermit soviel Spaß. Dieses Tool muss in alle Bookmarks. Auch schön anzusehen ist die Joy Division Visualisierung nach Vorlage von Peter Savilles Cover.

Harmony