In den letzten Tagen ist es hier auf dem Blog ziemlich ruhig geworden und dass muss sich doch jetzt langsam mal wieder ein wenig ändern. Grund für meine Stille ist der kurzfristige Umzug in die Hauptstadt oder laut Dan Reynolds Germany’s Type Capital, also kann ich mit Recht behaupten: „Es war nur eine Frage der Zeit“.

Nennen wir es offiziell mein Praxissemester, inoffiziell das schönste halbe Jahr was kommen wird. Genau vor einer Woche hab ich noch im Auto gesessen und bin trotz Winterchaos um sechs Uhr abends gelassen in Berlin angekommen um am nächsten Morgen um 10 Uhr meinen Dienst in der Bergmannstrasse 102 anzutreten. In Fachkreisen auch bekannt unter als Hauptquartier vom Fontshop Deutschland und Fontshop International. Zur Erklärung die einen verkaufen Schriften, die anderen produzieren sie. Nach aussen sieht das ziemlich verwirrend aus, aber wenn man einmal das System versteht ist es gar nicht mehr so schwer.

Der Input in der ersten Woche war schon sehr groß und ich muss sagen. Im Privaten arbeitet man/ich/wir schon sehr dilettantisch aber aus diesem Grund hab ich ja den Schritt gewagt. Das Team hier ist super. Andreas, Jens, Christoph und Ivo können mich rumkommandieren und ich bin auch noch glücklich mit dieser Situation. Nein, Spaß beiseite. Das Wissen was einem hier vermittelt wird ist echt der Wahnsinn, durch die gegebenen Umstände werde ich zwar sicherlich in nächster Zeit nicht ganz so oft FontLab privat nutzen, aber vielleicht dann konsequenter und auch zeitsparender. In den letzten Tagen gab es noch so etwas wie eine kurze Übergabe von meiner Vorgängerin, Yvonne. Mal sehen ob ich mir alle Testingroutinen behalten habe. Ich sag mal nein, dafür gibt es aber ne gute Dokumentation. Yvonne hat ihren Master in Reading gemacht, das letzte halbe Jahr als Praktikant beim FSI verbracht und will sich jetzt wieder mehr dem Grafik Design widmen. Da sag ich doch mal kurz dass ich ein Fan von IAMX bin und sie für das letzte Studioalbum die komplette Gestaltung gemacht hat.

Aber natürlich ist Berlin nicht nur Arbeiten sondern viel mehr und ich freue mich schon tierisch drauf. Derzeit wohne ich noch bei Pejot auf der Couch, die letzten Nächte hab ich im Hochbett bei Jessica schlafen können in der schönen Dunckerstrasse aber ab Mittwochabend geht es endlich ins eigene Bett im schönen Kreuzberg und auch ganz in der Nähe der Bergmannstrasse. Was sind die Pläne für die nächsten 6 Monate. Typo, Berlinale, die ein oder andere Party, Typo-Stammtische, Museen, die beste Buchhandlung, das ein oder andere Konzert, einmal im Monat Trier, Fridge, Sommer, Schriften, Liebe und so. Ich glaub das war es im Groben. Wer mich besuchen will, weiß wie er mich erreicht und ich kann eigentlich fast nie nein sagen.


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Moving to Berlin

One Response to “Moving to Berlin”

  1. >oder laut Dan Reynolds Germany’s Type Capital

    Oh no… I said that it was the »World« capital of type ;-)

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